Tagesordnungspunkt

TOP 992.4: Antrag der SPD-Gemeinderatsfraktion: Mehr GrĂŒn im Friedhof, weniger Kiesel

BezeichnungInhalt
Sitzung:21.08.2019   GR/011/2019 
DokumenttypBezeichnungAktionen

Sachverhalt:

(zuletzt Sitzung am 17.05.2019, lfd.Nr. 0947.4)

Die SPD-Gemeinderatsfraktion stellt fĂŒr die Sitzung am 21.08.2019 den Antrag „Mehr GrĂŒn im Friedhof, weniger KieselwĂŒste“:

„Im Zuge der Auflösung vieler GrĂ€ber werden diese FlĂ€chen mit Vlies und Kieselsteinen bedeckt. Auf diesem Kies bildet sich Unkraut, das nur mit viel Arbeit oder nicht gewollten Pestiziden zu bekĂ€mpfen ist. Weiterhin haben wir große FlĂ€chen im Friedhof auf dem viele GrĂ€ber nebeneinander aufgelöst wurden.

Dadurch wird das Gesamtbild unseres Friedhofes immer unansehnlicher. Seit langer Zeit haben wir diese Problematik erfolglos im Gemeinderat vorgebracht.

Daher stellen wir den Antrag diese FlĂ€chen zeitnah zu begrĂŒnen, um unseren Friedhof naturnah zu gestalten.

Eine Pflege dieser FlĂ€chen nach Umgestaltung ist mit Sicherheit nicht höher als die BekĂ€mpfung des Unkrautes und des stĂ€ndigen NachfĂŒllens von Kies.“

 

1. Bgm. Kuhn teilt mit, dass er im Juni 2019 mit den Mitarbeitern des Bauhofs auf dem Friedhof war. Sie haben sich die Möglichkeiten fĂŒr GrĂŒnflĂ€chen angeschaut und eine BegrĂŒnung besprochen. Wie auf den Bildern zu sehen, sind ja einige FlĂ€chen bereits begrĂŒnt. FĂŒr den Bauhof sind RasenflĂ€chen aufwendiger als KieselflĂ€chen. Dennoch sollen im September 2019 weitere KieselflĂ€chen begrĂŒnt werden. Man wollte nicht in der heißen Jahreszeit einsĂ€en, um nicht stĂ€ndig bewĂ€ssern zu mĂŒssen. Diese Arbeiten sind im September geplant. Die zu begrĂŒnenden FlĂ€chen sollten jedoch nicht zu klein sein, um diese mit dem RasenmĂ€her bearbeitet zu können.

 

GR Wöber denkt, da ist Handlungsbedarf, die FlĂ€chen werden immer grĂ¶ĂŸer. Wir sollten uns Gedanken machen, ob man zwischendrin einige FlĂ€chen mit Pflanzen anlegt, die nicht so schnell wachsen.

1. Bgm. Kuhn spricht den Wandel von Erd- zur Urnenbestattung an, der sich bemerkbar macht. Wir haben uns die FreiflĂ€chen genau angeschaut und wollen noch die FlĂ€che fĂŒr Erdbestattung mit gemeindlicher Pflege und weitere FlĂ€chen fĂŒr UrnengrĂ€ber vorsehen. Diese FlĂ€chen, die noch frei sind, sollen in irgendeiner Weise eingebunden werden, um das Konzept weiter zu entwickeln.

GR Haas bestĂ€tigt, dass sich der Friedhof im Laufe der Jahre verĂ€ndert. Er schlĂ€gt eine Friedhofsarbeitsgruppe, mit je einem Vertreter der Fraktionen vor, die sich in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden treffen, um Gemeinderatsintern ein Konzept zu entwickeln. Er denkt, wir sollten vom Findling nach vorne Richtung Leichenhaus nur noch oberhalb zwei EinzelgrĂ€ber anzulegen um dann den vorderen Bereich fĂŒr einen weiteren Findling zu reservieren.

GR Kiel hĂ€lt die BegrĂŒnung im September fĂŒr in Ordnung und die Gemeinderatsinterne Gruppe fĂŒr gut. Er wĂŒrde den Kreis erweitern und auf den Obst- und Gartenbauverein zugehen, um gewisse Ecken hĂŒbsch anzulegen.

GR Loster regt an, die Friedhofsarbeitsgruppe in der nĂ€chsten Sitzung zu bilden. Als Alternative zum Friedwald kann sie sich z.B. eine Bepflanzung mit Zypressen vorstellen, um dort Bestattungen anzubieten. Sie ĂŒberreicht einen Flyer von WĂŒrzburg als Beispiel. In angepasster Weise sollten wir die Bestattungsmöglichkeiten in Schneeberg bewerben, um sie Bestattungsinstitute anzubieten.


Beschluss:

 


Diskussionsverlauf: